Prävention

Achtung, neue Fake-Mails im Umlauf

Derzeit kursiert eine neue Variante der falschen E-Mails im Namen der Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Es handelt es sich um gefälschte Schreiben, die von Betrügerinnen und Betrügern stammen.

Zahlreiche Personen bekamen in letzter Zeit gefälschte Behördenschreiben als Mail zugesandt. Die Absender variierten in den letzten Wochen. Es wurden die Schreiben beispielsweise im Namen des Generaldirektors für die Öffentliche Sicherheit, des Direktors des Bundeskriminalamts oder auch des Wiener Polizeipräsident versandt. Aktuell werden die Mails im Namen der Bundesministerin für Landesverteidigung, Claudia Tanner beziehungsweise einer angeblichen "Zentraldirektion für Kinderschutzpolizeibrigade" verschickt.
Der Inhalt gleicht den vorhergehenden Fake-Mails.
Es werden die Empfänger des Online-Kindesmissbrauchs bezichtigt und zu einer schriftlichen Stellungnahme beziehungsweise in weiterer Forderung zu einer Geldzahlung aufgefordert.

Fake-Mails

Die Verfasserinnen und Verfasser geben vor, dass die E-Mails von Ermittlungsbehörde stammen und sind mit oft mit bekannten Polizei-Logos versehen.
Die E-Mails stammen nicht von Ermittlungsbehörden, es handelt sich um Fälschungen. Die Ermittlerinnen und Ermittler der Polizei gehen derzeit davon aus, dass es sich um eine Variante betrügerischer E-Mails handelt. Es sind auch ähnliche Schreiben, beispielsweise mit dem Logo der Europol, des Bundeskriminalamtes und weiteren Polizeilogos unterwegs, die alle nach dem gleichen Muster verfasst sind.

Bei genauer Prüfung ist rasch zu erkennen, dass die Schreiben gefälscht sind. Funktionen und Personen stimmen oft nicht überein. Angeführte E-Mail-Adressen sind keine offiziellen Behördenadressen, die Schreibweise der Namen weichen innerhalb des Briefes ab.

Die "echte" Kriminalprävention der Polizei rät daher:

• Reagieren Sie auf keinen Fall auf solche E-Mails. Weder die Polizei noch andere seriöse Unternehmen und Institutionen fordern sensible Informationen per E-Mail ein.
• Seien Sie sehr vorsichtig mit E-Mail-Anhängen. Auf keinen Fall öffnen, denn darin verstecken sich oft Schadprogramme!
• Prüfen Sie alle erhaltenen Schreiben genau und geben Sie keine persönlichen Daten bekannt, antworten Sie nicht und gehen Sie auf keine Forderungen ein.
• Wenn Sie bereits Opfer geworden sind, erstatten Sie eine Anzeige bei der nächsten Polizeiinspektion.

Artikel Nr: 19498 vom Freitag, 1. April 2022, 13:13 Uhr
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