Betrug

Achtung Betrugsmasche! Erpresserische Fake-Mails im Namen von BK-Direktor Andreas Holzer im Umlauf

Aktuell kursieren wieder vermehrt erpresserische Betrugs-E-Mails mit scheinbar persönlicher Unterschrift von BK-Direktor General Andreas Holzer. Im E-Mail ist ein Schreiben enthalten, das Empfängerinnen und Empfänger beschuldigt, mehrere Straftaten im Bereich von Kinderpornografie, Exhibitionismus, Cyberpornografie und sexuellem Handel begangen zu haben.

In der E-Mail wird man aufgefordert eine Rechtfertigung an eine angegebene E-Mailadresse zu verfassen. Hier beginnt die tatsächliche Kommunikation mit den Kriminellen, die in weiterer Folge Gelforderungen geltend machen.

Die E-Mails stammen scheinbar von Ermittlungsbehörden, wie beispielsweise dem Bundeskriminalamt oder von Polizeibehörden sowie -Dienststellen. Die angehängten Schreiben sind oft sehr authentisch gestaltet und enthalten echt wirkende Logos von Polizeibehörden sowie Unterschriften von Polizeiführungskräften. Die E-Mails sind allerdings Fälschungen.

Betrügerinnen und Betrüger gelangen über Datenlecks auf Internetplattformen oder Foren an tausende E-Mailadressen und versenden ihren Spam ohne großen Aufwand an eine hohe Zahl von Empfängerinnen und Empfängern gleichzeitig.

Betrügerische oder erpresserische E-Mails mit Anhängen dieser Art verursachen Schäden von immenser Höhe.

Wie erkenne ich eine Fake E-Mail?
• Die allgemeine, unpersönliche Anrede und die Erwähnung von Straftaten, die womöglich nicht verübt wurden, sollten alarmierend wirken.
• Echte Behörden schicken Zahlungssaufforderungen niemals per E-Mail.
• Weder die Polizei noch andere seriöse Unternehmen und Institutionen fordern sensible Informationen per E-Mail ein.
• Eingefügte Logos wirken oft täuschend echt, entpuppen sich aber bei genauerem Hinsehen als Fälschung.

Tipps der Kriminalprävention des Bundeskriminalamtes:
• Antworten Sie keinesfalls und löschen Sie das E-Mail!
• Gehen Sie nicht auf die Forderungen ein!
• Lassen Sie sich nicht von Worten wie "dringend" und "vertraulich" unter Druck setzen!
• Seien Sie vorsichtig mit E-Mail-Anhängen! Öffnen Sie diese auf keinen Fall öffnen, denn darin verstecken sich oft Schadprogramme!
• Geben Sie keinerlei (Finanz-)Daten preis!
• Für eine sichere Nutzung von E-Mail-Konten ist es grundsätzlich wichtig, komplexe Passwörter zu verwenden (Passwort-Länge neun Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen) und diese regelmäßig zu ändern!
• Führen Sie regelmäßig Virenscans durch!
• Wenn Sie bereits Opfer geworden sind, erstatten Sie eine Anzeige bei der nächsten Polizeiinspektion!

Verdächtige E-Mails oder Schreiben können jederzeit an die Meldestelle des Bundeskriminalamtes, against-cybercrime@bmi.gv.at, oder an unsere Social-Media-Kanäle weitergeleitet werden.

Artikel Nr: 28381 vom Donnerstag, 14. August 2025, 11:51 Uhr
Reaktionen bitte an die Redaktion

Share Facebook
Share Twitter

Zurück

Samstag, 28. März 2026
Wien

Samstag, 11. April 2026
Wien

Donnerstag, 23. April 2026
Wien

Donnerstag, 23. April 2026
Tirol

Samstag, 18. Juli 2026
Wien

zu den Terminen