Kriminalitätsbekämpfung
Erfolgreicher Schlag gegen den internationalen Drogenhandel
Rekordsicherstellung: 81 Kilogramm Kokain beschlagnahmt – Tatverdächtiger festgenommen
Bei umfangreichen Ermittlungen durch das Bundeskriminalamt – Büro für Organisierte Kriminalität, Referat Balkan – gelang am 21. März 2025 ein bedeutender Schlag gegen den internationalen Suchtgifthandel.
Nach vorangegangenen gezielten Ermittlungen wurde ein verdächtiges Fahrzeug durch die Direktion Spezialeinheiten/Einsatzkommando Cobra (DSE) observiert und im Bereich 1110 Wien, Leberstraße, kontrolliert. Bei der anschließenden Durchsuchung des Ladebereichs entdeckten die Einsatzkräfte drei Sporttaschen mit insgesamt 70 Kokain-Blöcken zu je rund 1.100 Gramm. Die Gesamtmenge des sichergestellten Kokains beläuft sich auf beachtliche 78.209,7 Gramm brutto – eine der größten Kokain-Sicherstellungen in Wien der vergangenen Jahre.
"Die Rekordsicherstellung von insgesamt 81 Kilogramm Kokain zeigt: die Ermittlungen gegen die organisierte Kriminalität in Österreich sind trotz fehlender Befugnisse noch erfolgreich. Ich bin stolz auf meine Ermittlerinnen und Ermittler, die mit Konsequenz und Professionalität gegen diese Tätergruppen vorgehen – zum Schutz der Bevölkerung in Österreich", so der Direktor des Bundeskriminalamtes Andreas Holzer.
Der Lenker des Fahrzeugs, ein 49-jähriger österreichischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Österreich, wurde noch an Ort und Stelle festgenommen. Aus ermittlungstaktischen Gründen werden nähere Informationen zur Person zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Bei der daraufhin durchgeführten Hausdurchsuchung am Wohnsitz des Tatverdächtigen wurden zusätzlich 14.400 Euro Bargeld sichergestellt, bei denen es sich mutmaßlich um Erlöse aus dem illegalen Suchtmittelhandel handelt.
Bei weiterführenden Ermittlungen konnten am 1. April 2025 im Bezirk Bruck an der Leitha bei der Durchsuchung des Arbeitsplatzes des Beschuldigten weitere 3.089,9 Gramm Kokain sichergestellt werden
Der Beschuldigte wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in die Justizanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.