Kriminalitätsbekämpfung
Bilaterales Arbeitstreffen von BK und italienischen Polizeivertretern
Im Rahmen der "Austria-Italy Taskforce" arbeiten die Polizeibehörden beider Länder eng bei der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität zusammen.
Bereits 2015 wurde vom österreichischen Generaldirektor für die Öffentliche Sicherheit und dem Generaldirektor der italienischen Polizei die "Austria-Italy Taskforce" gegründet, die einen schnelleren und effizienteren Ablauf von operativen Tätigkeiten ermöglicht. Da der Schwerpunkt dieser Tätigkeiten auf kriminalpolizeilichen Ermittlungsakten liegt, wurde die Leitung der Taskforce dem Direktor des Bundeskriminalamts übertragen. Die Arbeitstreffen dazu finden abwechselnd in Wien und Rom statt.
Der regelmäßige Informations- und Erfahrungsaustausch ist ein wichtiger Baustein für die erfolgreiche Kriminalitätsbekämpfung über die Grenzen hinweg. Die seit vielen Jahren bestehende gemeinsam OK-Taskforce von Österreich und Italien ermöglicht ein rasches und effizientes polizeiliches Handeln.
Unter den italienischen Vertretern befanden sich der stellvertretende Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit und Direktor der italienischen Kriminalpolizei, Vittorio Rizzi, der Leiter der Ermittlungseinheit Carabinieri, Alessandro Bui, sowie auch die Leiter der nationalen Europol-Stelle sowie des italienischen Verbindungsbüros bei Europol Andrea Matteuzzi und Giorgio Butini.
Auf der Agenda des Arbeitstreffens stand neben Fachgesprächen zum Ausbau der bilateralen Kommunikationsprozesse auch die Zusammenarbeit bei laufenden Operationen. Eine weitere große Rolle spielte die polizeiliche Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Suchtmittelkriminalität und der Wirtschafts- und Fälschungskriminalität.