Meldestellen

Das Bundeskriminalamt leitet, koordiniert und steuert nicht nur alle wichtigen überregionalen und internationalen Maßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung, sondern ist auch Anlauf- und Meldestelle für Bürgerinnen und Bürger, die verdächtige Beobachtungen wahrnehmen. Diese Hinweise können anonym, einfach und unbürokratisch weitergegeben werden. Selbstverständlich kann jede Straftat auch in jeder Polizeidienststelle angezeigt werden.

Meldestellen zu den Themenbereichen:

Drogenausgangsstoffe

Bestimmte Chemikalien werden im Einzelfall von kriminellen Organisationen missbräuchlich für die Herstellung von Suchtmitteln (z.B. synthetische Drogen wie Ecstasy) verwendet. Um die Abzweigung solcher chemischer Stoffe aus legalen Kanälen für die illegale Herstellung von Drogen zu verhindern, besteht im Bundeskriminalamt die Meldestelle für Drogenausgangsstoffe.

Die Wirtschaftsbeteiligten melden aufgrund der rechtlichen Bestimmungen sämtliche Wahrnehmungen, die vermuten lassen, dass solche Chemikalien möglicherweise für die unerlaubte Herstellung von Suchtmitteln abgezweigt werden.  Aber auch Privatpersonen können durch entsprechende Wahrnehmungen und Beobachtungen einen Beitrag zur Verhinderung der Suchtmittelherstellung und somit zum Schutze unserer Jugend beitragen.

Bitte melden Sie Ihre Wahrnehmung entweder schriftlich, per Telefax oder per E-Mail.
Ihre Angaben werden auf Wunsch vertraulich behandelt.

Meldestelle für Drogenausgangsstoffe
Telefax: +43-(0)1-319 25 63
Precursor@bmi.gv.at

Geldwäsche

Die Geldwäschemeldestelle (§ 4 Abs. 2 BKA-G) nimmt Meldungen von meldepflichtigen Berufsgruppen über verdächtige Transaktionen nach dem Finanzmarkt-Geldwäschegesetz, dem Bilanzbuchhaltungsgesetz, dem Börsegesetz (1989), der Gewerbeordnung (1994), dem Glückspielgesetz, dem Körperschaftssteuergesetz (1988), der Notariats- und der Rechtsanwaltsordnung, dem Wirtschaftstreuhandberufsgesetz und dem Zollrechts-Durchführungsgesetz entgegen.

Informationen zum gesicherten E-Mail-Verkehr
Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Verkehr mit dem Bundesministerium für Inneres technischen Einschränkungen unterliegt, der Sicherheit wegen sowie um Netzwerk und E-Mail-System vor Überbelastungen zu schützen.
Mehr Informationen

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Die Meldestelle ist von Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 Uhr für Sie erreichbar. Für die Erstattung einer Verdachtsmeldung kontaktieren Sie bitte per E-Mail die Geldwäschemeldestelle.
E-Mail: A-FIU@bmi.gv.at  

Internetkriminalität

Die Bekämpfung von Internetkriminalität ist ein Schwerpunkt der kriminalpolizeilichen Arbeit. Dazu wurde eigens eine Meldestelle eingerichtet, die Ihnen rund um die Uhr Auskunft gibt. Wenn Sie einen Verdacht auf Internetkriminalität haben und über die weitere Vorgangsweise Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an das Bundeskriminalamt:

Meldestelle für Internetkriminalität
E-Mail: against-cybercrime@bmi.gv.at

Die Erstattung einer Anzeige via Meldestelle ist derzeit leider noch nicht möglich.

Kinderpornografie und Kindersextourismus

Wenn Sie auf einer Web-Seite oder in einer „News-Group“ Texte oder Bilder entdecken, die Kinderpornografie enthalten, oder wenn auf einer Seite Sextourismus mit Kindern angeboten wird, melden Sie bitte den Fund an folgende Stelle:

Meldestelle Kinderpornographie und Sextourismus mit Kindern
Telefax: +43-(0)1-24836-951310
E-Mail: meldestelle@interpol.at

Umweltkriminalität

Wenn Sie eine Straftat gegen die Umwelt (Boden-, Luft- oder Wasserverunreinigungen), illegale Abfalllagerungen oder -transporte, einen illegalen Ankauf von Arzneimitteln wie z. B. Potenzmittel oder Tierarzneimittel, Kurpfuscherei („Wunderheiler“), Tierquälerei oder den illegalen Besitz oder Handel von geschützten Tieren oder Pflanzen wahrnehmen, melden sie dies bitte an folgende Adresse:

Meldestelle Umweltkriminalität
Telefax: +43-(0)1-24836-951136
E-Mail: umwelt@bmi.gv.at

Menschenhandel

Menschenhandel ist eine Menschenrechtsverletzung, die Frauen, Männer und Kinder gleichermaßen betreffen kann. Wenn Sie Informationen betreffend Menschenhandel haben, dann können Sie sich gerne an die Menschenhandels-Hotline im Bundeskriminalamt wenden. Hier werden rund um die Uhr Hinweise entgegengenommen:

Telefon/Phone (24/7): +43-677-61343434
E-Mail: menschenhandel@bmi.gv.at
E-Mail: humantrafficking@bmi.gv.at

Wettbetrug

Für die Koordination der Maßnahmen gegen Wettbetrug im Sport besteht im Bundeskriminalamt eine eigene Meldestelle. Sie arbeitet mit Interpol sowie Sportverbänden wie Fédération Internationale de Football Association (FIFA), Union of European Football Associations (UEFA) und Österreichischer Fußballverband (ÖFB) zusammen.

Betroffene sind aufgerufen, Wettbetrugsdelikte dem Bundeskriminalamt per E-Mail an wettbetrug@bmi.gv.at zu melden.

Aktuelle Meldungen

21.07.2018, 09:00 Uhr

Kriminalitätsbekämpfung

BK identifiziert Pädophilen

Nach einem internationalen Hinweis verfolgten Ermittler des Bundeskriminalamtes (BK) die Spur eines Pädophilen. So konnte ein bereits einschlägig vorbestrafter Mann identifiziert werden. Durch die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Opferidentifizierung, sowie die Unterstützung des Kriminalreferates des Stadtpolizeikommandos Klagenfurt konnten vier Mädchen nach jahrelangem Missbrauch vor weiteren Taten gerettet werden.

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20.07.2018, 08:00 Uhr

Prävention

K.O.-Tropfen – Die Gefahr lauert im Glas

Zu Beginn der Sommerzeit wird wieder verstärkt auf die Gefahr von flüssigen Betäubungsdrogen hingewiesen und Jugendliche über wichtige Verhaltensmaßnahmen aufgeklärt. Die Polizei und das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz arbeiten im Rahmen der Informationskampagne "K.O.-Tropfen – Nicht mit mir!" zusammen.

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16.07.2018, 11:15 Uhr

Kriminalitätsbekämpfung

Zwei Tonnen Suchtgift in 18 Monaten durch Schwerpunktkontrollen an Flughäfen sichergestellt

Seit Dezember 2016 setzen das Bundeskriminalamt (BK) in enger Kooperation mit den Zollbehörden des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) sowie internationalen Sicherheitsbehörden einen Schwerpunkt zur Bekämpfung des grenzüberschreitenden Drogen- und Waffenhandels um. Unter anderem haben sechs der insgesamt acht Schwerpunktaktionen an 15 internationalen Flughäfen bereits stattgefunden. Die Bilanz der Schwerpunktkontrollen: 132 Festnahmen und zwei Tonnen sichergestellte Suchtmittel.

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