Internationales

Kriminalprävention im internationalen Kontext

Die österreichische Kriminalprävention spielt auch im Rahmen internationaler Zusammenarbeit eine Schlüsselrolle bei der Wahrung der Sicherheit über Landesgrenzen hinweg. In der heutigen vernetzten Welt wirken Bedrohungen oft über mehrere Länder hinweg. Internationale Kooperationen im Rahmen der Kriminalprävention werden in Österreich ausschließlich durch das Bundeskriminalamt eingegangen. So arbeitet das Bundeskriminalamt eng mit europäischen und globalen Partnern wie Europol und Interpol zusammen, um Erkenntnisse im Bereich der Kriminalprävention auszutauschen und die Opferwerdung von Bürgerinnen und Bürgern zu verhindern. Durch proaktive Präventionsstrategien, grenzüberschreitende Operationen und den Aufbau von Kapazitäten mit ausländischen Behörden trägt die Kriminalprävention maßgeblich zur Resilienz Österreichs und der internationalen Gemeinschaft bei.

EUCPN

Das EUCPN ist das Europäische Netzwerk für Kriminalprävention. Ziel dieser Institution ist es, die lokale, nationale und europäische Ebene zu vernetzen und das Wissen und die Praktiken der Kriminalprävention in den EU-Mitgliedstaaten zu fördern. Österreich ist durch einen nationalen Repräsentanten dauerhaft vertreten.

Das EUCPN wurde 2001 durch den Ratsbeschluss (2001/427/JI) eingerichtet, der 2009 durch den Beschluss 2009/902/JI ersetzt wurde.

Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des EUCPN .

Europol

Auch im Rahmen von Europol arbeitet die österreichische Kriminalprävention eng mit internationalen Vertretern zusammen. Dies umschließt unterschiedliche Bereiche, wobei insbesondere im Bereich Online Fraud aktiv an der Ausarbeitung neuer Vorgehensweisen mitgearbeitet wird.

Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage von Europol .

Bilaterale Kooperation

Die Bilaterale Kooperation mit internationalen Vertretern im Bereich der Kriminalprävention wuchs in den letzten Jahren stetig an. Die Zusammenarbeit erfolgt beispielsweise im Zuge von Ausbildungen bzw. Trainings als auch durch Study Visits internationaler Delegationen.


Letzte Aktualisierung: 6. Oktober 2025