Gewaltschutz
Gewalt wiedersetzen
Gewalt tritt in allen Gesellschaftsschichten, in allen Altersgruppen und in den verschiedensten Ausprägungen auf. Sie reicht von sexueller Gewalt bis hin zu kriminellen Handlungen wie etwa Raub und Mord. Gewalt ist aber nicht nur physisch, sondern kann auch psychisch vorkommen.
Die Schwierigkeit im Speziellen bei der Erkennung von Gewalt in sozialen Nahverhältnissen liegt darin, dass sich Täter und Opfer in einem vermeintlich geschützten Bereich befinden. Je größer die Hilflosigkeit und Abhängigkeit des Opfers ist, desto häufiger bleibt die Gewalttat im Dunkeln. Gerade Kinder sind in solchen Situationen ihrer Täterin oder ihrem Täter oft wehrlos ausgeliefert.
Laut Weltgesundheitsorganisation ist häusliche Gewalt (Gewalt in der Privatsphäre) eines der weltweit größten Gesundheitsrisiken für Frauen und Kinder. Wenn die Polizei hinzugerufen wird, das Opfer oder deren Umfeld sich für eine Meldung an die Polizei entscheidet oder eine konkrete Gefährdungssituation vorliegt, besteht hier oft schon eine lang andauernde Leidensgeschichte. Gerade in solchen Situationen ist die gesamtgesellschaftliche Verantwortung gefragt. Es gilt Verletzungen durch häusliche Gewalt (Gewalt in der Privatsphäre) oder im sozialen Nahbereich zu erkennen und entsprechend zu reagieren, um somit weitere Gewalt möglichst verhindern zu können.
Misshandlungen können vielfältige Verletzungen, akute, chronische, psychische oder somatische Krankheiten verursachen und in Einzelfällen auch tödlich enden. Viele Betroffene verschweigen aus Scham oder Angst, aber auch aufgrund verschiedenster Abhängigkeiten den wahren Ursprung ihrer Leiden. Hier gilt für Alle, die eine betroffene Person kennen oder selbst betroffen sind: Informieren Sie sich, holen Sie Hilfe, im Notfall immer die Polizei unter 133 rufen! Denn eines gilt immer, Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt!
Sicherheit im öffentlichen Raum
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Letzte Aktualisierung: 21. Jänner 2026