Allgemeines
Neue Broschüre "Sicherheit in öffentlichen Gebäuden" veröffentlicht
Die Neuauflage der Broschüre verfolgt das Ziel, Beschäftigte in öffentlichen Gebäuden für mögliche Sicherheitsrisiken zu sensibilisieren und ihnen praxisorientierte Handlungsempfehlungen zu geben. Dabei stehen Prävention, richtiges Verhalten in Ausnahmesituationen und die enge Zusammenarbeit mit der Polizei im Mittelpunkt.
Mit der Neuauflage der Broschüre "Sicherheit in öffentlichen Gebäuden" legt das Bundeskriminalamt in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Inneres (BMI) und dem Bundesministerium für Bildung (BMB) eine aktuelle Informationsgrundlage und Handlungsanleitung für Bedienstete sowie Führungskräfte in öffentlichen Einrichtungen vor.
Die Broschüre dient als praxisnahes Werkzeug, um Sicherheit in Gebäuden mit Parteien- oder Kundenverkehr sowie Betreuungsfunktion zu erhöhen. Beispiele sind Gerichtsgebäude, Bezirksverwaltungsbehörden, Gemeindeämter, das Arbeitsmarktservice, Schulen oder Einkaufszentren – insbesondere jene Einrichtungen, die keinen privaten Sicherheitsdienst beschäftigen und nicht unter den Bereich "kritische Infrastruktur" fallen.
Aktualisierung nach aktuellen Entwicklungen
Die bisherige Version der Broschüre stammt aus dem Jahr 2019 und wurde nun grundlegend überarbeitet. Entschieden wurde die Neugestaltung im Juni dieses Jahres durch den Herrn Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Mag. Dr. Franz Ruf, in enger Abstimmung mit dem Direktor des Bundeskriminalamts, General Mag. Andreas Holzer. Den Auftrag zur inhaltlichen und gestalterischen Neuausrichtung erhielt das Büro 1.7 des Bundeskriminalamts, während die Erarbeitung in mehreren Arbeitssitzungen und unter Einbindung relevanter Organisationseinheiten des BMI sowie auch des BMB erfolgte.
"Unser Ziel ist es, den Beschäftigten in öffentlichen Einrichtungen praxisnahe und klare Handlungsempfehlungen in die Hand zu geben. So schaffen wir Vertrauen und Handlungssicherheit – und tragen entscheidend dazu bei, Risiken frühzeitig zu minimieren", so der Direktor des Bundeskriminalamtes.
Hintergrund
Bereits in der Vergangenheit wurden vergleichbare Informationsmaterialien bereitgestellt: Ursprünglich existierten zwei getrennte Broschüren – eine für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine für Vorgesetzte. 2019 wurden diese zu einer einheitlichen Ausgabe zusammengeführt.
Darüber hinaus entstand 2020 im Auftrag des BMI ein Flyer zu Amok- und Terrorlagen, umgesetzt vom Büro 1.4 des Bundeskriminalamts. Dieser Flyer wurde im Juni 2025 von der Grafikabteilung des BMI überarbeitet, ist in der aktuellen Broschüre berücksichtigt und wurde darüber hinaus in Zusammenarbeit mit Gemeinsam.Sicher mit der Polizei in Schulen hinterlegt.