IT-Sicherheit

Cyber-Kriminalität – eine reale Gefahr

Mit der Kampagne #OnlineCrimeIsRealCrime will INTERPOL Bewusstsein schaffen, damit Bürgerinnen und Bürger Cyber-Angriffe ebenso ernst nehmen wie Straftaten außerhalb des virtuellen Raums.

Die meisten Menschen versuchen sich bestmöglich vor kriminellen Angriffen in der "realen" Welt zu schützen. Einbrüche, Diebstähle oder physische Angriffe werden von der Gesellschaft ganz eindeutig als Straftat verstanden und entsprechend behandelt. Das heißt, es werden alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen unternommen und Anzeigen erstattet, sobald man Opfer einer solchen Tat geworden ist – selbst dann, wenn es bei einem Versuch geblieben ist. Bei Delikten der Cyber-Kriminalität ist das leider oft anders. Diese Delikte sind im öffentlichen Leben kaum wahrnehmbar und die Gefahr, Opfer davon zu werden, wird sehr oft unterschätzt. INTERPOL möchte mit seiner neuen Kampagne #OnlineCrimeIsRealCrime den Menschen ins Bewusstsein rufen, dass Cyber-Straftaten in keinem rechtsfreien Raum stattfinden und von Polizei- und Strafverfolgungsbehörden mit der gleichen Ernsthaftigkeit verfolgt werden, wie herkömmliche Delikte, die physisch begangen werden.

In den nächsten sechs Wochen wird INTERPOL über seine Socialmedia-Kanäle wöchentlich ein Cybercrime-Phänomen mit entsprechend einfachen und praktischen Präventionstipps vorstellen.

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Artikel Nr: 18179 vom Dienstag, 13. Oktober 2020, 14:20 Uhr
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