Prävention

Ein Keller ist kein Tresor

Einige Täter haben sich auf das Aufbrechen von Kellerabteilen spezialisiert. Das am meisten daraus gestohlene Gut sind Fahrräder und Gegenstände, die schnell wiederverkauft werden können. Die Kriminalpolizei informiert.

Während der sogenannten Coronakrise sind Einbruchsdelikte in Wohnungen und Wohnhäuser rückläufig. Grund dafür ist unter anderem auch die Tatsache, dass die meisten Menschen ihre Zeit zu Hause verbringen. Einbrecher können somit nicht ungestört arbeiten. Täter, die es nicht so sehr auf Bargeld und Schmuck, sondern eher auf Fahrräder und andere Sportgeräte abgesehen haben, konzentrieren sich nach wie vor auf Keller und Kellerabteile. Oft finden sich dort hochpreisige Wertgegenstände in einer relativ schlecht abgesicherten Umgebung.

Empfehlungen der Kriminalprävention:

- Fahrräder und andere wertvolle Gegenstände sollten auch im Keller oder Kellerabteil und natürlich auch in Gemeinschaftsräumen zusätzlich, z.B. mit einem Fahrradschloss, abgesichert sein.

- Notieren Sie die Individualnummern Ihrer Wertsachen (z.B. Rahmennummer beim Fahrrad) in einem Eigentumsverzeichnis oder Fahrradpass. Gegenstände ohne Nummer fotografieren Sie am besten.

- Gestalten Sie ihr Kellerabteil blickdicht.

- Schließen Sie Kellerfenster bei Abwesenheit. Fenstergitter und andere Absicherungen können den Widerstand erhöhen.

- Zugangstüren zu Kellerabteilen und Gemeinschaftsräumen sind ebenfalls abschließbar. Eine blos zugezogene Türe ist kein Hindernis.

- Sehen Sie in ihrem Keller regelmäßig nach dem Rechten. Sprechen Sie hausfremde Personen an. Lassen Sie keinen unangemeldeten Personen ins Haus und nützen Sie die Gegensprechanlage. Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn und machen Sie auf mögliche Probleme aufmerksam.

- Einbrüche und Einbruchsversuche melden Sie bitte der Polizei unter 133.


Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Kriminalprävention des Bundeskriminalamtes unter http://www.bundeskriminalamt.at/praevention oder auf den Facebook-Seiten www.facebook.com/bundeskriminalamt, unter der Telefonnummer 059 133-0 und natürlich auch auf jeder Polizeiinspektion.

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Artikel Nr: 17875 vom Donnerstag, 14. Mai 2020, 05:00 Uhr
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