Kriminalitätsbekämpfung

Bis zu 2.600 Jahre alte gestohlene Kulturgüter aus dem Iran in Wien aufgefunden

Das Bundeskriminalamt (BK) und das Wiener Landeskriminalamt (LKA) ermittelten in einem Fall mit Jahrhunderte alten iranischen Kunstgegenständen. Das Kulturgut wurde zwischen 2007 und 2011 von Iran nach Wien geschmuggelt.

Gemeinsam mit den Polizistinnen und Polizisten des Ermittlungsbereichs Diebstahl im LKA Wien führten Beamte des Referates für Kulturgutfahndung im BK Ermittlungen gegen einen 55-jährigen iranischen Mann. Dieser stand im Verdacht Geldwäscherei und Kulturgutschmuggel betrieben zu haben.

Im Laufe der Ermittlungen wurden bei einer Durchsuchung in der Inneren Stadt über 30 Stück Kulturgüter vorgefunden. Die Kunstgegenstände stammen aus dem 6. Jahrhundert vor Christus bis zum 3. Jahrhundert nach Christus aus dem Kulturkreis der heutigen Republik Iran. Ermittlungen in Zusammenarbeit mit Interpol ergaben, dass diese Kulturgüter aus dem Iran nach Österreich geschmuggelt wurden. Der mutmaßliche Täter konnte anschließend in seinem Heimatland Iran festgenommen werden. Die Beamten des LKA Wien konnten die sichergestellten Gegenstände dem Botschafter der Republik Iran übergeben.

Artikel Nr: 17995 vom Donnerstag, 16. Juli 2020, 08:30 Uhr
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