Cybercrime

Kriminalpolizei: Chancen und Herausforderungen des "Internet of Things"

Zum neunten Mal fand das Symposium "Neue Technologien" am 5. und 6. November 2019 in Wien statt. Die Kooperationsveranstaltung des Bundeskriminalamtes, der Landeskriminalämter Bayern und Baden-Württemberg sowie des Eidgenössischen Bundesamtes für Polizei stand unter dem Motto "IoT (Internet of Things) – Smart Home und andere Fallen – Sicherheit im analogen und digitalen Raum".

Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bereichen Polizei, Militär, Behörden, Wirtschaft und Forschung kamen am 5. und 6. November 2019 in Wien anlässlich des neunten Symposiums "Neue Technologien" zusammen. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, laufende Technologieprojekte im Rahmen hochkarätiger Vorträge vorzustellen und konkrete Ergebnisse zu präsentieren. Darüber hinaus soll der Forschungsbedarf in der Strafverfolgung bei Ermittlungen und in der digitalen Forensik näher skizziert werden.

"Die kontinuierliche Verbreitung des 'IoT' sowie damit einhergehende Technologien erzeugen neue Bedrohungen und ermöglichen Angriffe auf diverse digitale Bereiche wie 'Smart Homes', 'Industrie 4.0', 'Digital Cities' und selbstfahrende Autos", sagte der stellvertretende Direktor des Bundeskriminalamtes, Michael Fischer. Das stelle Sicherheitsorganisationen ununterbrochen vor neuartige, komplexe Aufgaben. "Die Entwicklungen auf diesem Gebiet schreiten unaufhaltsam voran, sowohl was Chancen als auch Herausforderungen betrifft. Die Kriminalpolizei ist hier laufend gefordert", unterstrich Fischer.

Das jährlich stattfindende Symposium soll als länderübergreifende Plattform dazu beitragen, künftig die Vorteile neuer Technologien bestmöglich nutzen zu können. Sie soll aber auch helfen, die mit neuen Technologien einhergehenden potenziellen Nachteile frühzeitig zu erkennen. Dieses Jahr wurde die Veranstaltung in den Räumlichkeiten der Landesverteidigungsakademie des Bundesheers in Wien abgehalten.

Bernhard Egger (LKA München), Klaus Pietsch (Polizeipräsidium Mannheim), Ralf Michelfelder (LKA-Präsident Baden-Württemberg),  Erhard Friessnik (stv. Leiter C4), Michael Fischer (stv. Dir. BK)
Foto: ©  BMLV/Fahrngruber

Artikel Nr: 17451 vom Montag, 11. November 2019, 14:12 Uhr
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