Kriminalitätsbekämpfung

Kein Platz für Wettbetrug und Korruption im Sport

Wegen des Verdachts der Spielmanipulation und des Wettbetrugs im österreichischen Basketballsport kam es in fünf Bundesländern zu sieben Hausdurchsuchungen und mehreren Sicherstellungen.

Bei den verstärkten Maßnahmen zur Umsetzung des Regierungsprogramms hinsichtlich des Wettbetrugs und der Korruption im Sport konnten die Ermittler des Referats für Doping, Wettbetrug und Arzneimittelkriminalität im Bundeskriminalamt mehrere Beschuldigte ausforschen. "Wettbetrug und Korruption sind ein großer Schaden für das Ansehen des Sports im Hinblick auf Integrität und Fairness", so Innenminister Karl Nehammer anlässlich der Ermittlungen des Bundeskriminalamts.

In den Morgenstunden des 06. Oktober 2020 wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz österreichweit insgesamt sieben Hausdurchsuchungen in den Bundesländern Wien, Burgenland, Oberösterreich, Salzburg und Steiermark wegen des Verdachts der Spielmanipulation und des Wettbetrugs durchgeführt. Dabei konnten bei fünf Beschuldigten, es handelt sich um aktuelle beziehungsweise ehemalige professionell in Österreich tätige Basketballspieler, mehrere Beweismittel sichergestellt werden. Die Ermittlungen und Auswertungen der Beweismittel werden akribisch geführt, denn "es handelt sich um organisierte Kriminalität, die in Österreich keinen Platz hat", so Nehammer.


Für Rückfragen steht die Medienstelle der Staatsanwaltschaft Graz zur Verfügung.

Artikel Nr: 18172 vom Donnerstag, 8. Oktober 2020, 14:34 Uhr
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